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“Funeralmaster“ und “Bürger*innenmeister*in“

“Funeralmaster“ und “Bürger*innenmeister*in“

Heute ist der Tag der deutschen Sprache.

Mit ihr besitzt unser Volk einen ganz besonderen Schatz, der die Grundlage für zahlreiche kulturelle und technische Errungenschaften bildet. Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Sprache von Goethe und Schiller in den Wissenschaften oftmals als wichtigste Weltsprache. Doch vor allem in den Naturwissenschaften wurde es inzwischen stark vom Englischen verdrängt. Und im Alltag ist anstelle der einstigen Hochsprache oftmals ein sinnentleertes „Denglisch“ oder aber ein sogenanntes „Kiezdeutsch“ getreten.

So gibt es bereits seit einigen Jahren den Ausbildungsberuf „Funeralmaster“ – auf Deutsch ein herkömmlicher Bestatter. Der Hausmeister wird immer häufiger „Facility Manager“ genannt. „Morgen ich geh Arbeitsamt“, heißt es dagegen nicht selten bei Jugendlichen, wenn Deutsch mit der Herkunftssprache von Migranten vermengt wird. Auf diese Weise werden nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch andere, einbezogene Sprachen verhunzt. Doch auch der zunehmende Gender-Irrsinn bedroht die gewachsene Schönheit des Deutschen. Aus „Studenten“ werden so „Studierende“. Die Grünen-Politikerin Renate Künast schlug jüngst auf Twitter die gendergerechte Neuschöpfung „Bürger*innenmeister*in“ vor. Völlig absurd, wenn ihr mich fragt!

Liebe Freunde, diese Entstellung und Verzerrung des Gewachsenen dürfen wir nicht zulassen. Ich werde mich stets für den Schutz unserer deutschen Muttersprache einsetzen – damit wir uns richtig verstehen!